DSFinVK

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volkrrr
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DSFinVK

Beitrag von volkrrr » Do, 09. Jul 2020 13:10

Hallo zusammen,
ich integriere gerade die TSE von Swissbit in mein Kassensystem. Danach ist die Schnittstelle für das Finanzamt dran. Wie ich aus ein paar Beträgen entnommen habe sind von dieser Umstellung eineige von euch betroffen. Könnten wir uns nicht die Arbeit iwie aufteilen. Im Grundsatz müssen wir doch alle das Gleiche programmieren (Gastronomie in etwas erweiterter Version). Ein Bon wird erstellt (i. d. R. Anzahl, Artikel, Brutto, Summe und Mwst-Kenner) und die Daten müssen in die TSE, dann ich die Schnittstelle. Weiterhin wird die Bereitstellung für das Finanzamt benötigt. Ich fände es natürlich klasse, wenn man da die Arbeitszeit optimieren könnte, in dem man einzelne Dinge zusammenschmeißt und Arbeiten verteilt, die noch zu machen sind. Ist das utopisch oder finde ich Mitstreiter (habe schon mit Volker aus Bayern darüber gesprochen, ich denke, dass der mitmachen würde).

LG und weiterhin "hohen Wirkungsgrad"

Volker

volkrrr
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Re: DSFinVK

Beitrag von volkrrr » Di, 14. Jul 2020 10:47

Hallo zusammen,
aufgrund der Teminenge (auch wg. der zus. Arbeit der UST-Umstellung) wurden der Termin für die notwendigen Änderungen unter gewissen Voraussetzungen geändert. Folgendes habe ich gefunden:

Neue relevante Entwicklungen haben uns Ende letzter Woche erreicht. Die Oberfinanzminister Hessens, Bayerns, Nordrhein-Westfalens, Hamburgs und Niedersachsens haben sich darauf verständigt, eine pragmatische und unbürokratische Lösung zur Erfüllung der TSE-Pflicht zu erreichen. Sieben weitere Bundesländer arbeiten derzeit ebenfalls an einer solchen pragmatischen Lösung. Zwei davon, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, sind den ersten fünf Bundesländern bereits gefolgt.


Was bedeutet das nun konkret für Sie? Die Ausstattung von elektronischen Aufzeichnungssystemen mit einer TSE ist umgehend durchzuführen; eine Verzögerung wird nicht geduldet. Verfügt ein elektronisches Aufzeichnungssystem bis spätestens 31.03.2021 nicht über eine TSE, so wird das in folgenden Fällen toleriert:
•Eine Cloud-TSE soll eingebaut werden ist aber nachweislich noch nicht verfügbar. Ein Nachweis der Nicht-Verfügbarkeit wäre der Status 'In Zertifizierung' (BSI-DSZ-CC-1130, BSI-DSZ-CC-1153).
•Eine TSE wurde bestellt bzw. ein Kassenhersteller wurde mit dem verbindlichen und fristgerechten Einbau einer TSE beauftragt.


Damit kann ich als Programmierer meinen Geschäften ein Formular übersenden, dass ich in der Entwicklung bin und erst zum Ende des Jahres mit der Entwicklung fertig bin. Das sollte reichen.

Weiterhin habe ich den Kontakt zu jemandem, der über das Programm IDEA (Software der Finanzverwaltung) verfügt und die Schnittstelle testen kann. Das ist ein riesen Vorteil. Ich kann dort Testdateien einsehen und die Programmierung testen, das gibt große Sicherheit.

Udo
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Re: DSFinVK

Beitrag von Udo » Fr, 17. Jul 2020 13:18

Hallo Volker,

mir ist nicht so ganz klar, wie du dir das vorstellst.
Das Einbinden der TSE in die Kasse kannst du ja nur konkret in deinem Programm machen. Für Swissbit gibt es das Asset von Alaska, da sind alle Funktionen zur Kommunikation mit der TSE vorhanden.
Das Runterschreiben der Daten in die vorgeschriebene DSFinVK Schnittstelle ist weitgehend Fleißarbeit, bei der die Daten von links nach rechts geschrieben werden müssen. Und wo die Daten beim Kassenabschluss herkommen, dürfte bei jedem ähnlich aber doch von den Bezeichnungen her anders sein.

Die Möglichkeit die fertigen DSFinVK Dateien testen zu können, ist allerdings interessant.

Glück Auf!
Udo

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ssemleit
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Re: DSFinVK

Beitrag von ssemleit » Fr, 31. Jul 2020 9:54

Hallo zusammen,

das zusammenlegen von Arbeiten in dem Bereich hatte ich mir ursprünglich auch mal gewünscht,
aber es ist doch sehr stark mit der Struktur des jeweiligen Programmes verknüpft (besonders der DSFinVK-Export).
Das Einzige was wir hier in dem Bereich teilen können sind Erfahrungen.

Wir haben uns für die TSE-Lösung von EPSON entschieden und finden diese sehr gut zu implementieren.
Von der zur Verfügung gestellten DLL wird einem viel Arbeit (insbesondere der Kommunikation) abgenommen.

Die erneute Fristverlängerung bis zum 31.03.21, welche wohl bis auf Bremen schon alle Bundesländer abgesegnet haben,
gilt genau genommen ja nur für den steuerpflichtigen Anwender. Wir als Softwarehersteller sind da aber eher in der Grauzone.
Streng genommen dürften wir unsere Software ohne TSE-Anbindung aktuell nicht mehr verkaufen. Für Bestandskunden ist das was anderes.

Uns hat der Gedanke, der Validierung unserer Daten (TSE + Taxonomie) sehr beschäftigt.
Anders als volkrrr haben wir aber nicht solche Kontakte zu jemanden, der die IDEA Software hat.
Daher setzen wir auf AmadeusVerify. Das kosten zwar 500€, aber es hat uns sehr weitergeholfen und Probleme aufgedeckt.

Gruß
Stefan

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