von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Auf dem Weg von Clipper, FoxPro u.ä. nach Xbase++

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Sarkany
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von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Sarkany » Do, 22. Sep 2011 11:55

Guten Tag Allerseits,
ich habe mich heute hier angemeltet. Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal für unsere Firma eine Warenwirtschaft inkl. Barkasse unter FoxPro 2.6 entwickelt die bis heute sehr erfolgreich läuft. Auch unter Win7.
Nur unsere Kassensoftware, die kann ich nicht auf Win7 anpassen. So bin ich auf XBase gestoßen.
Ich denke das der Umstieg von FP2.6 auf Xbase++ ziemlich heftig werden wird, da sich in den letzten 20 Jahren wohl so einiges getan haben wird.

Hat jemand Erfahrungen wie problembehaftet die Portierung eines prozeduralen FP2.6 Projektes auf Xbase++ ist?
-Läuft das direkt mit der prozeduralen Programmierung?
-Kann man in dem prozeduralen Code einfach die gewünschten Änderungen einfügen?
Speziell geht es da um unsere Kassensoftware mit Scanner, Kundendisplay (jeweils über COM) und den Bondrucker (noch über LPT). Eigentlich bereitet nur die Druckeransteuerung probleme. Das "Drawer kik out Signal" bekomme ich mit FP2.6 nicht an den Drucker gesendet. Da wird immer eine allg. Schutzverletzung generiert.

Weitere Fragen sind: Wie ausführlich ist die Software- und Programmiersprachendokumentation?
-Kann man als Autodidakt mit dem Wechsel von prozedural zu objektorientiert klarkommen?
-Gibt es im Softwarepaket eine Schritt für Schritt Anleitung für den Einstieg in die Obj.Orientierte Programmierung?

Für Erfahungen und Tipps wäre ich sehr dankbar.

mit besten Grüßen

Sigi

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Martin Altmann
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Martin Altmann » Do, 22. Sep 2011 12:01

Moin Sigi,
herzlich Willkommen!
Alaska ist dabei, PolarFox rauszubringen. Mehr dazu gibt es auf der DevCon in Isernhagen im April nächsten Jahres. Da das noch keiner von uns aktuell gesehen hat, kann niemand was zu dem "Produkt" sagen.
Ansonsten denke ich, dass es einige hier im Forum gibt, die bereits von FoxPro zu Xbase++ migriert haben - die werden sich sicherlich auch noch melden.

Viel Spaß bei uns,
Martin
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Jan » Do, 22. Sep 2011 12:11

Moin Sigi,

was Martin gesagt hat kann ich nur unterstützen. Vielleicht kannst Du Dich ja mal direkt an Alaska Software Inc. wenden und dort weitere Infos erfragen. Ich weiß nicht, in wie weit PolarFox mit den "alten" Codes umgehen kann, oder nur mit dem Windows-Code. Da können Dir die Jungs bei Alaska besser weiterhelfen.

Zum "prozedural" und "objektorientiert": In Xbase++ kannst Du gerne weiter prozedural arbeiten. Das geht beides, wobei natürlich alle XBParts Objekte sind und entsprechend angesprochen werden. Ich selber stehe auch mit Objektorientierung auf Kriegsfuß, was auf XUG-Treffen immer wieder heftige Lästereien (nette!) auslöst.

Das wäre ein weiterer Tipp: Schau mal, ob es in Deiner Gegend eine XUG gibt. Da treffen sich dann Xbase++-Entwickler, um sich gegenseitig zu schulen, um miteinander Probleme der einzelnen Teilnehmer zu besprechen, Tipps und Tricks auszutauschen, etc.

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Tom » Do, 22. Sep 2011 12:23

Vielleicht kannst Du Dich ja mal direkt an Alaska Software Inc. wenden und dort weitere Infos erfragen.
Das sollte ein guter Tipp sein. Soweit ich weiß, hat der Chef von Alaska Software auf mehreren FoxPro-Cons gesprochen, sehr wahrscheinlich zum Thema Migration von Fox nach Xbase. Also müsste es auch Material geben.
Herzlich,
Tom

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von brandelh » Do, 22. Sep 2011 12:43

Hi,

ich denke FP2.6 war die alte DOS Version oder ?

Garantieren kann ich es nicht, aber DOS Clipper zu Xbase++ war kein Problem (dazu habe ich in der Wissensdatenbank auch einen MIG_01 Artikel).
Die FOXDBE und CDXDBE sind flexibel und stabil, somit sollte das auch kein Problem darstellen.
Objektorientiert muss man nicht programmieren, man kann auch einfach die Prozeduren weiter verwenden.
Bei der GUI macht es aber Sinn den Objekt-Code zu verwenden, ähnlich wie zu Clipper Zeiten das GET Objekt benutzt wurde, KANN man jetzt die XbasePart Objekte nutzen.
Wer es lieber wie früher mit @ ... GET ... mag und auf GUI nicht verzichten will, sollte sich Express++ ansehen.

In diesem Zusammenhang verhält sich das Programm nicht immer wie Clipper, aber so kompatibel wie möglich.
Die Ansteuerung der COM und LPT Schnittstellen ist - normalerweise - wie bisher möglich, und zusätzlich kann man die Win32 API nutzen.
Teilweise direkt als Xbase Befehl, teilweise über DLLCALL oder mit der sehr guten ot4xb Bibliothek, die kostenlos hier angeboten wird http://www.xbwin.com

Auf jeden Fall sind in diesem Forum sehr flexible und hilfsbereite Menschen unterwegs, sodass der Versuch sicher lohnt.
Gruß
Hubert

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Sarkany » Do, 22. Sep 2011 15:11

Whow! vielen Dank für die netten Antworten und sachdienlichen Hinweisen. Auch wenn sie den Kern meiner Fragestellung noch nicht erreicht haben. Aber vieleicht stolpert ja noch ein ehemaliger FP2.6 Benutzer über mein Thema.

Übrigens noch ein Hinweis, das FP2.6 ist für Windows 3.11 entwickelt worden und läuft in einer Windowsumgebung bis Win7 (32 Bit) ohne jegliche Kompatibilitätseinstellungen.

Wg. der XUG, das ist eine gute Idee, das werde ich prüfen. Ich denke dass es im Großaum Düsseldorf wohl eine XUG geben sollte. Ach ja, und die Mail an Alaska Deutschland geht auch gleich raus.

Also soweit erst mal vielen Dank und ich bin gespannt auf die noch folgenden Antworten.

Grüße Sigi

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Manfred » Do, 22. Sep 2011 15:25

Hi Sigi,

Großraum Düsseldorf? Da gibt es um die Ecke nur die XUG-Cologne, die trifft sich 1x im Monat. Ansonsten wäre da nur noch die XUG-Osnabrück. Die trifft sich 1x im Quartal in Osnabrück.

Weitere XUG hier:http://www.xbaseentwickler.de/index.php ... &Itemid=24
Gruß Manfred
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Sarkany » Do, 22. Sep 2011 15:44

Hi Manfred,

Cologne? :banghead:

Da ist der Hinweis auf die XUG Osnabrück sehr vorrausschauend!
Dennoch will ich erst mal gucken ob ich beim Kölner Konsul für die Treffen eventuell ein Visum bekommen kann. An sonsten könnte ich es immernoch als Illegaler versuchen ;-)

Grüße aus der schönsten Stadt am Rhein

Sigi

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Manfred » Do, 22. Sep 2011 15:47

Hi Sigi,

als ich meinen Beitrag abgeschickt hatte, fiel es mir ein. Sorry. :lol: :lol: Aber ist ja eigentlich in Leverkusen.
Gruß Manfred
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Bertram Hansen » Do, 22. Sep 2011 16:54

Sarkany hat geschrieben:Hi Manfred,

Cologne? :banghead:

Da ist der Hinweis auf die XUG Osnabrück sehr vorrausschauend!
Dennoch will ich erst mal gucken ob ich beim Kölner Konsul für die Treffen eventuell ein Visum bekommen kann. An sonsten könnte ich es immernoch als Illegaler versuchen ;-)

Grüße aus der schönsten Stadt am Rhein

Sigi
Hallo Sigi,

das Visum ist beantragt. :thumbleft:
Du bist natürlich auch als Düsseldorfer bei der XUG-Cologne jederzeit herzlich willkommen.
In der XUG-Cologne sind nicht nur Kölner zugelassen. Zu uns kommen auch Bergheimer, Aachener und Eifeler.
Wie Manfred schon schrieb, treffen wir uns 1 x im Monat.
Und das mit der schönsten Stadt am Rhein, läßt sich am besten bei einem leckeren Kölsch :occasion5: vertiefen. :D
:wave:
Gruß Bertram
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Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen ist Schokolade Obst!

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von AUGE_OHR » Fr, 23. Sep 2011 2:21

Sarkany hat geschrieben:Hat jemand Erfahrungen wie problembehaftet die Portierung eines prozeduralen FP2.6 Projektes auf Xbase++ ist?
das hier könnte dir helfen http://www.alaska-software.com/community/events.cxp
dort steht was von "Nov., 10th - 12th, 2011: 18 Visual FoxPro Entwicklerkonferenz" in Frankfurt/Main wo auch Alaska vertreten ist.
http://devcon.dfpug.de/
V-XBP Steffen F. Pirsig Der Fuchs und der Bär werden Freunde!
V-XBU Steffen F. Pirsig Xbase++: Ein Überblick für VFP Entwickler!
gruss by OHR
Jimmy

Alfred
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Alfred » So, 25. Sep 2011 16:00

Hallo Sigi,

ich bin zu Xbase++ gekommen, weil ich eine umfangreiche FoxPro 2.6 Anwendung
auf Xbase++ umstellen wollte.

Ich bin von Xbase++ wieder weg, weil der Aufwand für diese Aufgabe in keinem
Verhältnis zum Ergebnis stand.

Stichpunkte für eine FoxPro 2.6 Programmierer:

code snippets

select * from into

Hinzu kommen Probleme durch xbase++
- Zeichensatzchaos
- Subscriptionspolitik.

Wenn es nur um eine Anwendung geht, dann solltest Du dir ADS anschauen.
Ich habe es mit Delphi 2009 und Tools von DevExpress geschafft Daten zu
pflegen. Der Haken ist jedoch, dass die Lizenzen(Server und User) für den
ADS sehr teuer sind.

Meines Erachtens komm man an einer Neuprogrammierung nicht vorbei.

Der angekündigte PolarFox bedeutet das Umsetzen des FoxPro-Codes
in xbase++.
Bis heute gibt es für xbase++ keine IDE.
Ich halte das Produkt für einen Traum von Alaska.
Das Produkt hätte bereits vor Jahre verfügbar sein müssen um es erfolgreich
auf dem Markt einzuführen. Dazu fällt mir nur ein Spruch von Gorbatschow ein.

Gruß
Alfred

Klaus49
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Klaus49 » Mo, 03. Okt 2011 16:32

Hallo an Alle,

Hallo Sigi,
eine schnelle Portierung von Fox2.6 nach Windows7 Xbase dürfte wohl wegfallen.
Weil
1. Foxpro f. Dos bzw Foxpro f. Windows zur Dos/Windows 3.11 Zeit war. Compiler war Watcom C/C++.
2. Dein Druckerproblem kommt durch den direkten Zugriff auf die Schnittstelle, was bei
Windows nur bis Windows NT 3.51 und Windows Me erlaubt war.
Ab NT4/2000 geht das nicht mehr. Protected Mode Schutzverletzungen sind also das Resultat.
3. Fox2.6 Windows ist eine 16-Bit Applikation die schon damals Probleme in 32-Bit Umgebung
mit sich brachte. Quelltexte von generierten Menüs waren schlicht grauenhaft.
Das wurde erst besser mit Visual Foxpro 3.0 unter Win32.

Was du brauchst ist wohl erst mal eine Lösung für die Schnittstellen.
Da solltest du mal die Funktionalität für die COM-Schnittstelle im bevorzugten
Xbase-Dialect suchen und Austesten. Ich hoffe ja, das nicht noch speicherresidente Programme
wie unter Dbase im vorher geladen werden müssen. Irgendwelche BINs und sowas. Sonst geb ichs auf und geh mit
Dos-Emulator unter Linux oder dazwischengeschobenen alten PC im Netzwerk dran und
lasse die Programm-Umgebung in Ruhe.
Es könnte sicherlich noch mehr Undokumentiertes auftauchen.

Ich kenne mich nicht so genau mit Xbase++ aus, aber vermute mal, das es dazu eine Schnittstellensoftware
zu Kaufen gibt. Ansonsten Visual Foxpro 3 - 9 bis Windows XP versuchen, wenn vorhanden.
Und mal googeln nach freier COM-Bibliothek für VFP,XBase,Harbour.
Im Moment gehe ich meine Welt mit Harbour/HMG und GCC 4.5 unter Windows7/Wine/DosEmu an
da Alles OpenSource ist. Zudem ist es Clipper 87/5.2 Kompatibel im Console-Mode.

Genauer zu Antworten ist schwer, da ich nicht weiß ob do Fox2.6 für DOS oder Windows einsetzt
und ich keinen Plan von deiner Kasse hab.

Grüsse

Klaus

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Rudolf » Mo, 10. Okt 2011 9:11

Hallo,
habe auch Kassensysteme mit XBase++ entwickelt, absolut kein Problem Schnittstellen direkt anzusprechen, geht mit den Tools seriell oder auf parallele Schnittstelle z.B. für Bondrucker. Ich steure von Relaisplatinen bis zu Zutrittsterminals problemlos an.
Ich würde mir unbedignt eXPress++ anschauen, damit lassen sich sehr leicht Dialoge prozedural erstellen, damit fällt für mich die Notwendigkeit eines Designers weg, mit ein wenig Übung bist Du mit einfachen Dialogen damit schneller als mit dem Designer.
Negativ ist natürlich der Support und der Preis, WINDEV z.B. bekommt man billiger und bietet wesentlich mehr, nur muss man alles komplett umschreiben.
Grüsse
Rudolf

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Koverhage » Mo, 10. Okt 2011 9:50

Rudolf,

das Windev billiger ist, halte ich für ein Gerücht.
Gruß
Klaus

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Rudolf » Mo, 10. Okt 2011 10:26

Hallo,
knappe 2000 euro für das komplette Paket, und das bietet wesentlich mehr als XBase++, und die Updates für alle Pakete kosten ca. 800 Euro, kommen alle 2 Jahre. Diese Updates enthalten aber wesentliche Ergänzungen, nicht nur Fehlerkorrekturen. Die Preise habe ich von meinem Händler hier.
Grüsse
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von UliTs » Mo, 10. Okt 2011 10:28

Rudolf hat geschrieben:Hallo,
knappe 2000 euro für das komplette Paket, und das bietet wesentlich mehr als XBase++, und die Updates für alle Pakete kosten ca. 800 Euro, kommen alle 2 Jahre. Diese Updates enthalten aber wesentliche Ergänzungen, nicht nur Fehlerkorrekturen. Die Preise habe ich von meinem Händler hier.
Grüsse
Rudolf
So teuer? :D

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Koverhage » Mo, 10. Okt 2011 11:19

Rudolf,

800, wenn Du nur Windev hast, beim Komplettpaket teurer, Updates gibt es auch öfters.

Habe 2009 die Version 14 gekauft, Version 15 war schon fertig, deshalb kostenlos bekommen,
dann auf Version 16 kostenpflichtig und Version 17 ist fertig (französische Version, die
englische dauert wohl nicht mehr lange. Also praktisch ein kostenpflichtiges Update jährlich.

Ok Windev kann teilweise mehr, die Frage ist ob man das MEHR braucht.

Also nicht ganz so billig wie es auf den ersten Blick scheint.
Gruß
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Rudolf » Mo, 10. Okt 2011 11:33

Hallo,
wenn ich XBase++ und die Tools nehme, bin ich schon auf 1348,,- dazu noch die Professional Subscription für 1.895,- das finde ich ganz schön happig, vor allen weil kaum was Neues in den letzten Jahren dazugekommen ist. Und so hohe Subscription Preise nur hauptsächlich für Fehlerbehebungen ist nicht ok. Aber das Thema ist eh schon alt und Alaska wird wohl nichts daran ändern.
Grüsse
Rudolf

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Herbert » Mo, 10. Okt 2011 11:40

Koverhage hat geschrieben:800, wenn Du nur Windev hast, beim Komplettpaket teurer, Updates gibt es auch öfters.
Man kann direkt bei PC-Soft bestellen, braucht nicht einen lokalen Händler. Der Schweizer Händler ist ungleich teurer. Die Lieferung erfolgt innerhalb 24 Stunden (Dongles)
Koverhage hat geschrieben:Also praktisch ein kostenpflichtiges Update jährlich.
Ziemlich genau jährlich.
Koverhage hat geschrieben:Ok Windev kann teilweise mehr, die Frage ist ob man das MEHR braucht.
Also nicht ganz so billig wie es auf den ersten Blick scheint.
Das Gegenüber von XBase++ ist das Windev alleine. Allerdings ist praktisch alles dabei (PDF, ZIP, Reports, Installer, SQL-Einbettung, usw).
Mit Windev alleine muss man bei stetigem Updaten mit Kosten von etwa 900 Euro pro Jahr rechnen.

Die Syntax ist sehr ähnlich, der Code muss aber umgeschrieben werden (bessere Integration der vorhandenen Variablen und Felder, leicht andere Schlüsselworte). Gröbere Funktionen haben wir tatsächlich mit Copy aus Xbase und Paste nach Windev nachgearbeitet.
Windev Mobile und Webdev sind ergänzende, andere Umgebungen, welche je ungefähr dasselbe kosten, unter sich aber recht gut kompatibel sind.
Grüsse Herbert
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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Rudolf » Mo, 10. Okt 2011 12:02

Hallo,
man darf nicht vergessen, dass viele Tools die mein bei XBase++ von anderen kaufen muss, in WINDEV schon enthalten sind. Ich brauche unbedingt XB2NET, SQLEXPRESS, SEE4XB, eXPress++, wenn man diese Dinge dazuzählt dann ist der Preisvorteil wesentlich größer, und man hat alles aus einer Hand.
Grüsse
Rudolf

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von Helmut » Mo, 17. Okt 2011 12:04

Wenn ich das alles so lese, was spricht denn für Alaska? Oder wo sind die Nachteile von Windev? Wie mir scheint fahren hier doch einige zumindest doppelgleisig oder täusche ich mich??

Gruß

Helmut

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Re: von FoxPro 2.6 zu Xbase++, wie problemlos?

Beitrag von UliTs » Mo, 17. Okt 2011 12:41

Helmut hat geschrieben:Wenn ich das alles so lese, was spricht denn für Alaska? Oder wo sind die Nachteile von Windev? Wie mir scheint fahren hier doch einige zumindest doppelgleisig oder täusche ich mich??
Hallo Helmut,
sicher fahren die meisten doppelgleisig :-) . Die Wenigsten programmieren in nur einer Programmiersprache. Bezüglich Nachteile von Windev geh einfach mal in das Deutschsprachige Windev-Formum und zähl die Anzahl der Beiträge :-) .

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