VO

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hschmidt
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Beitrag von hschmidt » Mo, 23. Jan 2006 15:36

Hallo Martin Hallo Tom,

ich bin leider ein wenig spät mit meiner Antwort, aber ich war einige Tage mit anderen Dingen beschäftigt.

Die Entscheidung für VO ist in unserer Firma nicht von mir getroffen worden (ich hätte warscheinlich eine andere getroffen...), sondern von meinem Chef und Entwicklungsleiter. Ausschlaggebend war wohl seinerzeit (das muß 1998 oder 99 gewesen sein), dass es für Alaska xBase noch keinen ADS-Datenbanktreiber gab und wir schon unter Clipper ausschließlich mit ADS gearbeitet haben.
Die Stabilität von VO war mit Version 2.5 mäßig, sie ist mit 2.7 sehr viel besser geworden.
Wie ich bereits eingangs beschrieben hatte, gefällt mir an Xbase++ vor allem die Einfachheit und Stabilität, in vielen Bereichen ist VO aber klar im Vorteil: z.B. die Activex und OLE-Fähigkeiten (einen OLE-Server aufzusetzen ist wirklich nicht schwer, ein Activex-Control einzubinden ein Klacks), Strickte Typisierung, C-Datentypen, eine recht gute IDE mit Codevervollständigung und -verfolgung und MS-VSS Integration, ein Formdesigner der diesen Namen auch verdient sind hier zu nennen.

Die Versionszyklen sind allerdings ähnlich lang wie bei Alaska und die Userbase scheint kleiner zu werden.
Ich denke, wenn heute jemand eine neue Entwicklungsumgebung sucht, gibt es bessere Alternativen als VO und Xbase++, wenn man nicht unbedingt die gewohnte xbase-Syntax beibehalten will.
Aber das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung....

Schöne Grüße

Hans

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brandelh
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hätte ich mit VO 2.5 angefangen ...

Beitrag von brandelh » Mo, 23. Jan 2006 22:22

Hallo,

wäre ich wohl dabei geblieben, aber nachdem ich mich Jahre lang mit den Einschänkungen von VO 1.x herumgeärgert habe und so nebenbei Xbase++ unter OS/2 erlernte, war ich von VO doch ziemlich enttäuscht. Unter OS/2 lief es wirklich gut, aber dann kam Win95 und meine erste Applikation war ein reines Fiasko ( NUR unter 95, unter Win3.1 gings aber das wollte keiner mehr, unter OS/2 war es super - das hatte keiner außer mir und mit NT 4.0 wäre es auch gegangen, aber das gab es noch nicht ;-) ).

Da hatte ich dann die Schnauze richtig voll von VO. Mit 2.0 und dem Aktivierungszwang unter 2.5 habe ich nur noch meine alten Programme mal so schnell begutachtet, aber Xbase++ war längst mein Favorit. Clipper umstellen im Textmodus funktionierte einfach genial, das ging unter VO nie gescheit. In VO 1.x habe ich sogar mal mit ner Listbox eine Art von Treeview gebaut, nur so aus Verzweiflung...

In Xbase gefiel mir schon immer die Möglichkeit der Vererbung um z.B. einem SLE z.B. beizubringen wie ein Datum aussieht (er nimmt nur die erlaubten Tasten, setzt Punkte automatisch und gibt mit GetValue() ein Datum zurück ... XbpGet habe ich nie benutzt, aber mir jede Menge SpezialSLEs gebaut. Natürlich haben andere Sprachen mit besserer IDE das nicht nötig, aber mit Xbase++ kann ich hingehen alle Dateien in eine ZIP Packen und auf einem anderen Rechner entpacken. Es wird laufen - ohne ActiveX, ohne DLL Abhängigkeit, das gefällt mir.

Wenn man aber neu anfängt und keine selbst optimierte und in zig Jahren gewachsene Programmumgebung hat, sondern mit XppFD meint ein Programm wie mit einer IDE zu bauen, der sieht verdamt alt aus.
Aus diesem Grunde - und eventuell der Clipper to GUI Hürde - war es nicht einfach im Betrieb Xbase++ als Clippernachfolger durchzusetzen - ich bin der einzige ...

Privat habe ich verschiedene Basic Compiler (Power Basic, Pure Basic ...) Xbase++ ist mir hier einfach zu teuer.
Gruß
Hubert

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Martin Altmann
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Beitrag von Martin Altmann » Di, 24. Jan 2006 4:37

Hallo allerseits,
habe das aus dem Vorstellungsthread mal hierher verschoben - passt besser :-)

Viele Grüße,
Martin
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